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Alpha 1 - Antitrypsinmangel

Alpha 1 - Österreich, Gesellschaft für Antitrypsinmangelerkrankte

Alpha1 - Antitrypsinmangel ist die häufigste genetisch 
bedingte Ursache von Lungenemphysmen bei 
Erwachsenen und Lebererkrankungen bei Kindern. 

Die Erkrankung tritt vor allem bei Weißen auf und ihre 
Häufung in Europa und Nordamerika ist mit der 
zystischen Fibrose (Mukoviszidose) vergleichbar.

1963 wurde der Alpha1 - Antitrypsinmangel als erbliche Erkrankung erstmals von Laurell und 
Eriksson beschrieben. Seit der Entdeckung haben sich die Erkenntnisse über dies Erkrankung 
beträchtlich erweitert.

Der Alpha1 - Antitrypsinmangel ist eine erbliche, automsomal (alle Chromosomen bis auf die 
Geschlechtschromosomen) rezessive Störung. Bei allen Menschen wir die  Alpha1 - Antitrypsin-
Synthese durch ein Genpaar gesteuert, wobei von jedem Elternteil ein Gen stammt. 

Da es noch keine allgemeinen Reihenuntersuchungen auf  Alpha1 - Antitrypsinmängel gibt, ist 
die tatsächliche Häufung des genetischen Defekts nicht genau bekannt. Schätzungen der Welt-
gesundheitsorganisation zufolge sind in den USA ca. 100.000 Personen betroffen, von denen der 
weitaus größte Teil unentdeckt bleibt. 

Was Europa betrifft, werden allein in Deutschland ca. 30.000 Menschen mit  Alpha1 - Antitrypsin-
mangel vermutet (Quelle Alpha1-Deutschland). Über die Betroffenen in Österreich wird noch eine 
Statistik erstellt werden.

Alpha1 Selbsthilfegruppe
www.alpha1-oesterreich.at