Labordiagnostik
Weitere Informationen zum hereditären Angioödem
Weil beim ersten Auftreten bestimmter Symptome zunächst
nur ein Verdacht auf ein hereditäres Angioödem besteht, ist
es zur sicheren Bestätigung der Diagnose unerlässlich, sich
um den möglichen Auslöser dieser Symptome zu kümmern:
den C1-Esterase-Inhibitor. Es müssen seine Aktivität bzw. seine
Konzentration im Blut gemessen werden.
Die Aktivitätsmessung muss beim Gesunden einen Wert
von 80 - 120 % erbringen; bei HAE -PatientInnen liegt er
jedoch meist unter 30 %.
Initiative zur Diagnose und Therapie von HAE
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www.berinet.at

Die normale Proteinkonzentration liegt bei 15 - 35 mg/dL,
bei HAE-Betroffenen beträgt sie weniger als 15 mg/dL oder
ist gar nicht vorhanden.
Oft sind noch weitere Untersuchungen notwendig und die
Befunde sind generell nicht einfach zu beurteilen.
Die zur Diagnostik verwendeten Tests sind sehr empfindlich gegenüber Temperatur und Alter der Blutprobe.
Daher ist es äußerst wichtig, dass die PatientInnen zur Blutabnahme in ein Krankenhaus mit angeschlossenem Labor kommen, damit die Blutprobe vor Ort untersucht werden kann.
Nur so können schlüssige Laborbefunde erhalten und die geeignete Therapie eingeleitet werden.