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Prophylaxe

Vorbeugung ist besser

Da Verletzungen immer ungeplant auftreten, ist die vorbeugende Erhaltung einer gewissen Mindestaktivität des Gerinnungsfaktors im Blut sinnvoll. Bei schwerer Hämophilie oder vor anstrengenden körperlichen bzw. psychischen Belastungen, sollten sich Bluter zwei bis drei Mal pro Woche den benötigten Gerinnungsfaktor spritzen.

Eine solche Prophylaxe hat den Vorteil, dass es nur noch selten zu Blutungen kommt. Dies hilft, Gelenksschäden zu verhindern.


Regelmäßige Kontrollen

Die Gelenke hämophiler Kinder sollten regelmäßig auf Einblutungen überprüft werden. Ermutigen Sie Ihren Sohn möglichst früh zu erzählen, wenn er im Körper ein "kribbelndes Gefühl" verspürt.

Wird in einem Gelenk oder Organ eine Blutung vermutet, sollte neben der Injektion von Faktor VIII oder IX auch das behandelnde Zentrum kontaktiert werden.


Kommt es zu Prellungen und blauen Flecken, so lindern mit Eis gefüllte Waschlappen oder Kühlmanschetten die Beschwerden. Eis am Stiel ist auch bei Blutungen im Mund ein wirksames und sehr beliebtes Heilmittel.

Treten Verletzungen am Kopf, Nacken, Hals, den Gelenken oder am Unterbauch auf, sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Lieber ein Mal zu oft zum Arzt gehen, als ein Mal zu wenig! 



Hämophilie

Faktor VIII und IX

Behandlungsmethoden

Von- Willebrand-Syndrom

Lebensqualität

 

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