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Österreich

Wissenswertes über die Therapie von Immunstörungen



lmmunglobuline sind Antikörper oder Proteine, die das Immunsystem nutzt, um fremde Mikroorganismen wie Bakterien oder Viren zu erkennen und zu inaktivieren. 

Sie werden zur Prävention und Behandlung von Infektionen sowie zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen wie primäre Immundefizienz, allgemeine variable Immundefizienz, schwere kombinierte Immundefizienz, X- chromosomale Agammaglobulinämie, immune thrombozytopenische Purpura und Guillain-Barre-Syndrom eingesetzt. lmmunglobuline mit hohem Gehalt an spezifischen Antikörpern werden als hyperimmune lmmunglobuline bezeichnet. 

Sie umfassen Produkte zur Vorbeugung von Tetanus, Tollwut, Varizellen oder Hepatitis B. Spezifische lmmunglobuline werden auch zur Prävention der hämolytischen Neugeborenenanämie eingesetzt. Diese Krankheit tritt bei Rh-positiven Föten auf, wenn von der Rh-negativen Mutter gebildete anti-Rh-Antiköper die Plazenta-Schranke durchdringen und die roten Blutzellen im Blutkreislauf des Fötus angreifen.